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Gefangen

Gefangen - Grauen in St. Anna

Er liebte sie alle. Jetzt ist er tot.

Wer hat Frauenheld Stefan während seines Nachtdienstes im Pflegeheim St. Anna brutal ermordet? Die Liste der Verdächtigen ist lang. Dazu gehören ein unbekannter Rosenkavalier, der nachts Blumen im Pflegeheim hinterlässt und Amalias Stalker. Erinnerunglücken quälen die junge Pflegerin und langsam zweifelt sie an ihrem Verstand. Ein weiterer Mord geschieht. Ist St. Anna das Ziel eines Serienkillers geworden? Ein Heimbewohner kennt die Wahrheit. Doch er kann sie nicht aussprechen.

 


Begeisterte Leserstimmen:

»Ein Buch, das einen Gefangen hält.«

»Das Buch war hervorragend. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Der Schreibstil ist super flüssig und spannend.
Die Charaktere sind toll beschrieben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.«

»Ich bin ein Fan von Nicole Stranzl und bin auch von diesem neuen Buch wieder voll begeistert!
Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig, schwungvoll und geschmeidig, die Spannung wird hoch gehalten und man fiebert richtig mit.
«

»Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist mega spannend mit tollen Wendungen bis zum Schluss. Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen mag.«

 

Leseprobe 1:

„Dieses Heim ist nicht sehr groß“, sagte Mark. „Sie haben nichts gehört? Keine Schreie?“

„Na ja, bei uns schreien Leute öfter mal.“

„Aber diese Schreie werden sich doch wohl anders anhören als Todesschreie, oder?“ Marks Blick bohrte sich in Hanfstingls, welcher sogleich wegsah.

„Wenn sie Albträume haben, dann schreien sie schon anders, aber …“

„Haben Sie nun einen Schrei gehört oder nicht?“

„Nein.“

„Obwohl Sie nur ein paar Zimmer weiter waren?“

„Verdammt, ich … ich hab Frau Huber versorgt. Sie hatte Durchfall und …“

„Und Frau Huber bestätigt mir das?“ Nur, weil er Hanfstingl nicht als Mörder sah, konnte dieser dennoch etwas zu verbergen haben.

„Sie ist dement.“

„Wie praktisch!“

Leseprobe 2:

Die großen Fensterfronten verstärkten den modernen Anblick. Im Sommer sorgten sie jedoch gewiss für den einen oder anderen Schweißfleck unter den Achseln. Angewidert verzog er das Gesicht bei dem Gedanken daran, wie die alten Menschen dann wohl rochen.

»Was ist?«, fragte Dominik.

»Nichts. Ich hab nur grade drüber nachgedacht ... es muss irgendwie eklig sein, wenn man ständig alte Menschen wäscht.«

Sein Kollege warf ihm einen Seitenblick zu. »Wir arbeiten bei der Kripo.«

»Was ist das denn für eine Antwort?«

»Wir sehen uns Leichen an. Das würde der Großteil der Menschen ekliger finden, als eine Oma zu waschen.«

»Kommt auf die Leiche an«, antwortete Mark altklug. »Und auf die Oma.«