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Mein Leben ohne dich

Mein Leben ohne dich

Verschleppt von Taliban. Gefoltert. Luca Salieri kann kaum glauben, dass er aus dem afghanischen Kriegsgebiet entkommt, in dem er als Arzt ohne Grenzen gearbeitet hat. Doch ihm ist keine Pause vergönnt.

Zu Hause in Italien will er Ruhe finden – und Jack. Den Soldaten, dem sein Herz gehört.
Überraschenderweise trifft Luca ihn tatsächlich in seiner Heimatstadt.
Doch das Wiedersehen endet in einem Schock: Lucas Zwillingsschwester ist schwanger – ausgerechnet von Jack.

Erscheint demnächst!

Leseprobe:

Ich habe diesen Traum, Sofia. Immer wieder. Wir sind fünf oder sechs Jahre alt. Die Sonne sticht heiß auf uns herab und verbrennt unsere kleinen Arme. Doch das bekommen wir nicht mit, denn wir sind mit dem Sand beschäftigt. Er ist so heiß unter unseren Füßen, aber auch das macht uns nichts aus. Ich bin total konzentriert auf meine Sandburg, die gleich fertig ist. Stolz schaue ich auf sie herab und dekoriere sie mit Muscheln, genau wie Papa beim letzten Mal. Ein breites Grinsen liegt auf meinen Lippen, als ich einen Schatten sehe. Und dann: Patsch.

Einfach so hast du meine Sandburg zerstört. Zuerst sehe ich dich ungläubig an. Du lachst. Lachst mich aus. Ich will nach der Schaufel greifen, um zu retten, was noch zu retten ist, doch wieder bist du schneller und ziehst sie mir weg. Dann springst du auf und läufst davon. Und ich sitze hier vor einem Scherbenhaufen und heule mir die Seele aus dem Leib.

Genau so wie damals fühlt es sich auch heute an. Nur hundert Mal schlimmer. Ich bin zu alt, um zu weinen. Und es ist viel mehr kaputt als eine dämliche Sandburg. Du hast mir meinen Lieblingsmenschen genommen. Das Schlimmste daran ist: Du weißt es noch nicht mal.